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Burgruine Prandegg

 

(Ansicht der Vorburg)

Die Burgruine Prandegg ist die zweitgrößte Burganlage in Oberösterreich. 

Die Ruine liegt etwa 4 km von Gutau entfernt und ist über einen wunderschönen Wanderweg, aber auch über die Strasse erreichbar.

 

(Eingang zur Hauptburg)

Die Ruine Prandegg ist wegen ihrer romantischen Hochlage ein empfehlenswertes Ausflugsziel. Majestätisch blickt das greise Bauwerk über das Aisttal auf den Ausgangspunkt Gutau.

(Eingang zur Hauptburg.Rechts sichtbar die Wachstube)

Wegen ihrer Grundrißlage von 150 Metern zählt Prandegg zu den größten Burgen Oberösterreichs. Ihre Bodenfläche beträgt 2435 Quadratmeter.

(Blick aufs Haupthaus)


Die Ruine zeigt noch den normalen Turmeingang, nach der Durchfahrtshalle folgt ein langgestreckter Hof mit Resten des ehemaligen Wirtschaftsgebäudes. Vor dem Palas sind vier kleine Räume, hinter dem Palas stößt man auf die ehemalige Burgkapelle mit Resten des Kreuzrippengewölbes und der Sakramentennische.

(Hier war der Eingang zur Kapelle.Gut sichtbar auch die Einlassungen der Balken,die die Stockwerke trugen)

Durch einen Rundbogen gelangt man in einen kleinen Hof.
Als erster Besitzer der Burg wird um das Jahr 1237 Ruger der Prandtner erwähnt. Die Prandtner stammen aus Niederösterreich. Um diese Zeit gehörte Prandegg zu Regensburg. Im Jahre 1298 kauften Ulrich von Kapellen und Haug von Reichenstein eine Burghälfte, die andere erwarb um 1300 Wernhard von Rußbach.

(Wo immer man hinkommt....man spürt die Geschichte der Burg....möchte gern mehr wissen)

Durch die Heirat der Tochter des Eberhard von Kapellen mit Georg von Dachsberg kam die Burg in dessen Besitz. Bis 1492 war sie in landesfürstlichen Besitz. 1497 gehörte sie Erhart von Polham. Der Inhaber Adam Jörger starb am 8. August 1501. Hilpert Jörger wird um 1557 genannt. Das Landesgericht Prandegg wurde 1591 errichtet.

(Blick vom Bergfried auf die Hauptburg, die auf einem spitz zulaufenden Felsen liegt)


Von den bekanntesten Besitzern werden genannt: 1642 Siegmund von Salzburg. Eine Vereinigung Prandegg mit Schloß Habichriegel bei Zell erfolgte 1596. Ferdinand, Enkel des Hilprand Jörger, verkaufte die Burg 1631 mit Zellhof, Aich und Habichriegel dem Gotthard von Schärffenberg. Von Michael Fink ging Prandegg 1823 an Herzog Ernst von Sachsen-Coburg über. Nachfolger wurde Herzog Alfred von Edinburg, Sohn der Königin von England. Seit 1901 ist Prandegg im Besitz des Herzogs von Sachsen-Coburg. Im Jahre 1750 begann die einst so schöne Hochburg zu verfallen.



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